“Wir haben auf der Welt politische und wirtschaftliche Strukturen geschaffen, die Hunger zementieren!”
So begann Klemens Riegler-Picker (Geschäftsführer Ökosoziales Forum) die Diskussion. “Hunger hat immer Konjunktur” war der Titel der Veranstaltung, organisiert vom Ökosozialen Studierendenforum in Wien.
Zuerst wurde diskutiert, dann gegessen. Aber kein klassisches Buffet oder Catering haben sich die Organisatoren ausgedacht, sondern etwas Besonderes, etwas Anschauliches. Ein One-World-Dinner: ein Abendessen, dass die Verteilung des Wohlstands auf der Welt deutlich macht.
Hunger oder Überfluss, eine Frage des Zufalls?
Das Los entschied, ob man an der reich gedeckten Tafel der “1. Welt” Platz nehmen durfte, oder auf den kargen Holzbänken der “2. Welt”, wo immer noch ein ausgiebiges Mahl serviert wurde. Wer Pech hatte, der saß in der “3.Welt” am Boden und musste sich mit einer Schale Reis begnügen. Eine anschauliche Erfahrung.







